Chopper

Steckbrief

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Chopper fällt ein wenig aus der Rolle, das Rentiert ist Mitglied der Strohhutbande und gleichermaßen Schiffsarzt. Einst aß er von einer der Teufelsfrüchte in seinem Falle war es die „Mensch-Mensch-Frucht“.

  • Name: Tony Chopper
  • Name in Kana: トニートニー・チョッパー
  • Rasse: Rentier
  • Geschlecht: Männlich
  • Herkunft: Grandline, Drumm
  • Familie: ---
  • Piratenbande: Strohhut-Bande
  • Position: Schiffsarzt
  • Kopfgeld: Lediglich 50 Berry, da die Marine für ein Haustier hielt.

Erscheinung

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Äußerlich erinnert Chopper an ein Rentier. Dies ist nicht verwunderlich, bedenkt man die Tatsache, dass er ursprünglich auch ein ganz normales Rentier war. Er hat braunes Fell und zwei braune große Hörner, womit er sich im Kampf recht gut zu verteidigen weiß.

Auf seinem Kopf befindet sich eine rote Mütze mit einem weißen Kreuz in der Mitte. Diese zeichnet ihn offiziell als Schiffsarzt der Strohhüte aus. Das Besondere an ihm mag vor allem seine blaue Nase sein. Sie war auch der Anfang seiner tragischen Geschichte.

Charakter

Wie einige andere Charaktere in One Piece, aß auch Chopper einst von einer Teufelsfrucht. In seinem Falle war es die Mensch-Mensch-Frucht, die ihm eine ganze Reihe menschlicher Eigenschaften verlieh. So konnte er beispielsweise ab diesem Zeitpunkt auf zwei Beinen laufen oder gar sprechen und denken. Auch lesen stellte für das Rentier nun kein Problem mehr dar.

Zudem weist Chopper einen recht kindlichen ja fast schon naiven Charakter auf. Aufgrund dieses Umstandes fällt er zunächst auch auf alle von Lysops Lügengeschichten herein. Doch mit der Zeit lernt er Lysop nicht alles auf Anhieb abzukaufen.

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Fremden gegenüber erscheint er recht schüchtern. Neue Situationen und Personen ängstigen ihn manchmal mehr als ihm lieb ist. Doch im Laufe der Zeit wird Chopper zunehmend mutiger. Sein vermutlich größter Traum ist es einmal alle Krankheiten zu heilen.

Fähigkeiten

Chopper ist ein hervorragender Arzt. Doch hilft er den Strohhüten nicht nur in medizinischer Hinsicht, sondern hat sich ebenfalls noch als äußerst kampfstarkes Talent entpuppt. Für viele ist Chopper, auch wenn er eher schüchtern ist ein gefürchteter Gegner.

Vergangenheit

Ein ganz normales Rentier

Früher war Chopper ein ganz normales Rentier. Das einzige was ihn von den anderen Rentieren unterschied, war seine blaue Nase. Die anderen Rentieren behandelten ihn aufgrund dieser Besonderheit wie einen Aussätzigen und jagten ihn meist davon .Wenn überhaupt, durfte er ihnen nur mit hinreichend Abstand folgen.

Doch eines Tages aß Chopper von der „Mensch-Mensch-Frucht“. Hierdurch änderten sich sein Verhalten und vor allem auch sein Aussehen. Chopper begann nun aufrecht wie ein Mensch zu laufen und zu sprechen und konnte Dinge, die ein normales Rentier nicht tut. Dies ängstige die anderen Rentiere auf eine Art, die sie nicht verstehen konnten und so verjagten sie Chopper nun gänzlich.

Verstoßen

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Chopper war nun auf sich alleine gestellt und so verließ er schweren Herzens die Gruppe und ging seiner Wege. In einem Dorf versuchte er Anschluss zu finden. Doch auch die Menschen die dort lebten fürchteten sich vor ihm. Sie hielten ihn für ein Monster, welches gefährlich zu sein schien und so schossen sie sogar auf ihn.

Doc Bader

Schwer verletzt, suchte er wieder das Weite. Am Ende seiner Kräfte legte er sich hin um zu sterben. In diesem Zustand fand der berühmte Arzt Doc Bade ihn vor. Er nahm sich seiner an und begann ihn zu pflegen.

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Zunächst versorgte Bader nur Choppers Wunden. Doch nach und nach freundeten die beiden sich an und Chopper begann ihm zu helfen wo er konnte. Da Chopper sich mehr als geschickt bei seinem Tun anstellte, wurde er schließlich Bades Assistent. Diesem wuchs das Rentier immer mehr ans Herz und so taufte er es aufgrund seines mächtigen Geweihs letztlich auf den Namen „Chopper“.

Chopper goes Medicine

Bader wurde Choppers Mentor. Er gab ihm seine unorthodoxen Heilpraktiken weiter. Und auch seine Lebensphilosophien wurden zu Choppers Leitbild. So erklärte Bader ihm, dass die Kirschblüten ein Allheilmittel sei und in ihnen die Macht läge, alle Menschen zu heilen. Zudem erklärte er Chopper, den Glauben in die Macht und die Stärke des Jolly Roger niemals zu verlieren.

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So machten Doc Bader sich fortan zusammen auf und zogen durch die Lande um all die Menschen zu behandelten, denen dank König Wapols, ein Arzt verwehrt blieb. Chopper ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass Doc Bader sehr krank war. So verbrachte er so manch eisige Nacht vor der Hütte Baders, damit dieser nicht mitbekommen sollte, wie nahe Bader schon dem Tod war. Eines Tages wollte Bader Chopper sogar verstoßen, doch dieser ließ sich nicht beirren und wartete beharrlich auf seinen einzigen Freund.

Unerwartete Hilfe für Bader

Eher unbeabsichtigt, fand Chopper heraus, was nun wirklich mit Bader los war. Er war erschüttert. Und so begann er einen Wettlauf gegen die Zeit um ein Heilmittel für Bader zu suchen. So las er schließlich in einem von Baders Büchern, dass es einen Pilz gäbe, der dem Doc helfen könnte.

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Chopper machte sich nun auf die gefährliche Suche nach dem Pilz. Auf dieser zog er sich so mache Verletzung zu. So brach er sich beispielsweise sein linkes Horn. Doch dies sollte nicht die einzige Blessur sein. Nach Tagen fand er ihn endlich.

Als Chopper mit diesem Pilz wieder zurück zu seinem Doc kam, aß dieser sein Heilmittel unter Tränen – derart gerührt war er. Wie sich jedoch später heraus stellte, vergiftete der Pilz ihn vielmehr. Dies schien jedoch an dieser Stelle eh irrelevant, da Baders Tod kurz bevorstand.

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So machte Bader sich nun auf um Wapol zu stürzen. Er zog mit Chopper gen Schloss und sprengte sich auf dem Gipfel des höchsten Berges selbst in die Luft. Chopper erklärte er bevor er starb, dass er ein wundervolles Leben gehabt habe und somit keinen einzigen Tag bereuen würde.

Chopper und Dr. Kuleha

Bader bat vor seinem Tod Dr. Kuleha, dass diese sich Chopper annehmen solle und seine Ausbildung fortsetzten sollte. Diesen Wunsch konnte die Frau ihm nicht abschlagen. So unterrichtet sie ihn in der Wissenschaft er Allgemeinmedizin.

Chopper arbeitete und lernte hart, um eines Tages das zu finden wonach sein verstorbener Freund so lange vergeblich gesucht hatte. Er wollte Baders Andenken ehre. Sechs Jahre vergingen. Kuleha und Chopper lebte abseits vom Schloss bis … ja bis eines Tages die Strohhutbande auf die Insel kam.

Chopper und die Strohhüte

Ruffy hatte es sich in den Kopf gesetzt das Rentier als Schiffsarzt an Bord der Flying Lamb zu nehmen. Doch auch seine Stärke hatten es dem Gummimenschen angetan. Chopper war zunächst skeptisch, da er Fremden gegenüber meist eher misstrauisch entgegentrat.

Zunächst lehnte Chopper daher auch das Angebot von Ruffy ab. Doch dann entsann er sich an den Wunsch von Doc Bader. Dieser riet dem Rentier einst ein Leben als Pirat zu führen und so beschloss er letztlich doch noch der Crew beizutreten.

Bevor Chopper und Ruffys Crew die Insel verließen, verabschiedete sich seine neue Mentorin noch mit einem Feuerwerk der Extraklasse. Sie ließ es über der ganzen Insel Kirschblüten regnen. Diese sollten die Herzen der Menschen heilen und somit auch sämtliche Krankheiten – ganz wie Bader es all die Jahre versucht hatte.

Verschiedenes

  • Er ist seit ca. 15 Jahren Mitglied der Strohhüte
  • Chopper ist am 24.12. geboren.
  • Bei ihm handelt es sich um den 4. Beliebtesten Charakter der Serie.
  • In der Deutschen Version wird Chopper auch als Elch dargestellt.
  • Chopper ist in der Lage sowohl die Sprache der Menschen, als auch die der Tiere zu verstehen und vor allem auch zu sprechen.
  • Seine blaue Nase, macht ihn zu etwas Besonderen und soll das Gegenstück zu der roten Nase Rudy Rentier darstellen.
  • Als er sich auf der Suche nach dem Pilz für Doc Bader befand, brach sein linkes Horn ab. Seither hat er es sich mit einem Metallring befestigt.
  • Er ist ein recht ängstlicher Charakter, so kommt es öfter vor, dass er sich hinter einer Wand versteckt, wenn er jemanden den er nicht kennt sieht.
  • Chopper gerät leicht in Panik. Vor allem wenn er ein bemerkt, dass jemand verletzt ist. Meist ruf er in einer solchen Situation zunächst einen Arzt um dann zu realisieren, dass er ja selber einer ist.
  • Sein tierisches Erscheinungsbild konnte er bereits so manches Mal zu seinem Vorteil nutzen. So halten ihn die meisten Leute für ein Haustier der Strohhüte.
  • Sein größter Traum ist es Baders Erbe fortzusetzen und ein Allheilmittel zu finden.
  • Die wenigsten Leute wissen, welcher Rasse er angehört.