Monkey D Ruffy

Monkey D. Ruffy

Ruffy ist in einem kleinen Fischerdorf geboren und hat dort den roten Shanks getroffen, der ein berüchtigter Pirat ist. Der kleine Ruffy will unbedingt auch Pirat werden, doch Shanks und seine Crew lachen ihn nur aus. Sie sagen ihm das Piraten es nicht leicht im Leben haben und sich überall durch boxen müssen. Doch Ruffy schüchtert das nicht ein, im Gegenteil er will jetzt sogar Piraten König werden. Er schneidet sich ein Loch in die Backe, um den anderen Piraten zu zeigen, das er auch ein Pirat werden kann. Doch Shanks will ihn trotzdem nicht mit nehmen. Eines Tages isst Ruffy eine Teufelsfrucht durch die er sich fast beliebig dehnen kann, aber dadurch nicht mehr schwimmen kann. Ruffy kommt durch Umstände, alleine auf einem Ruderboot, durch eine riesige Seeschlange fast ums Leben, wird aber von Shanks gerettet der dabei einen Arm verliert. Shanks schenkt Ruffy seinen Strohhut als er abfährt, den Ruffy wie einen Schatz behandelt.10 Jahre später macht Ruffy sich auf den Weg um Piraten König zu werden und erlebt viele Abenteuer. Ruffys einzigste Waffe ist sein Körper. Auf Enies Lobby besiegt er Rob Lucci, Anführer der CP9 und erklärt der Weltregierung den Krieg. Das war wohl auch der Grund, weswegen sein Kopfgeld auf 300.000.000 Berry erhöht wurde.

Steckbrief

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Eiichiro Oda, Shueisha

Bei Ruffy handelt es sich um einen der Hauptprotagonisten der Serie. Als Sohn von Monkey D. Dragon und Engel von Monky D. Garp, entspringt er einer berühmten Familie. Zu seinen besten Freunden zählt er Ace. Die beiden bezeichneten sich lange als Brüder, doch sie wuchsen lediglich zusammen auf.

Sein grösster Traum ist es der „König der Piraten“ zu werden. Dies ist letztlich auch der Grund, wieso er sich bereits im Alter von 17 Jahren auf die Grandline begibt. So gründet er eine Piratenbande, die auf seinen Reisen zunehmend zu wachsen beginnt.

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Eiichiro Oda, Shueisha
  • Name: Monkey D. Ruffy
  • Name in Kana: モンキー・D・ルフィ
  • Rasse: Mensch
  • Geschlecht: Männlich
  • Herkunft: Windmühlendorf, Eastblue
  • Familie: Monkey D.
  • Piratenbande: Strohhut-Bande
  • Position: Kapitän
  • Kopfgeld: 300.000.000
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Eiichiro Oda, Shueisha

Erscheinung

Zum aktuellen Zeitpunkt ist Ruffy 17 Jahre alt und seine Meter gross. Seine kurzen, schwarzen Haare hängen ein wenig zerzaust herum. Wie sein grosses Vorbild, trägt auch er meist Sandalen und ein paar kurze Shorts, die in Blau gehalten wird. Passend hierzu ziert seine Brust eine rote Weste und auf seinem Kopf befindet sich das Zeichen seiner Piratenbande – ein gelber Strohhut. Dieser war es letztlich auch, der ihm seinen Beinamen „Strohhut-Ruffy“ verlieh.

Den Hut erhielt er vor ca. zehn Jahren von Shanks und gehört zu Ruffys grössten Schätzen. Um nichts in der Welt würde er den Hut wieder abgeben. Er läuft zu Höchstform auf, wenn jemand sich anmasst diesen zu berühren oder gar zu entwenden.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Vergangenheit und Gegenwart

Sein grösster Traum ist es, eines Tages das One Piece zu finden. Würde er dies schaffen, dürfte er sich fortan „König der Piraten“. Entgegen vieler anderer Piraten, ist es nicht in Ruffys Sinne, alle Ozeane der Welt zu beherrschen. Dies macht ihn auch so einzigartig unter den unzähligen Piraten. Zudem ist er der sicheren Auffassung, dass derjenige, der den Titel des Piratenkönigs trägt, die grössten Freiheiten geniesst. Und eben dies ist letztlich voll und ganz in seinem Sinne.

Auch ist Ruffy ein Pirat, der im Gegensatz zu vielen anderen noch an seine Träume glaubt und diese auch gerne in aller Öffentlichkeit verkündet. Von den einen geliebt, so wird er von anderen wiederum gehasst und sogar verlacht und als Träumer beschimpft.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Alles in allem scheint Ruffy ein gleichermassen abenteuerlustiger und eigensinniger Charakter zu sein. Seine Abenteuer möchte er am liebsten alleine und ohne fremde Hilfe lösen. So stoppt er beispielsweise die Unterhaltung zwischen Lysop und Rayleigh, als dieser Rayleigh über das One Piece ausfragen will. Er erklärt ihm, dass er jedem den Gar ausmachen würde, der es wagen würde weitere Fragen zu stellen. Zudem hätte er keine grosse Lust ohne seine Crew sich auf das grosse Abenteuer zu begeben.

Doch Ruffy ist nicht nur der verträumte Pirat. Auch ist von recht fröhlicher Natur. Zusammen mit Lysop und Chopper bilden sie den Spasstrupp der Crew. Nicht selten lassen die drei es auf der Flying Lamb so richtig krachen. Die Tatsache, dass Ruffy des Öfteren Ausschau nach neuen Musikern für seine Bande hält, firmt dies noch.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Sobald sich jedoch einer seiner Freunde in Gefahr befindet oder gar krank (egal ob physisch oder psychisch) ist, setzt er alles daran ihnen zu helfen, selbst wenn er unter diesem Umstand ein Versprechen brechen oder sogar sein eigenes Leben gefährden müsste.

Loyalität ist Ruffy überaus wichtig. So neigt er in diesem Punkt zu extremen Reaktionen. Er weigert sich sogar Leuten zu verzeihen, wenn sie sich seinen Freunden nicht loyal gegenüber verhalten. Dies hindert ihn jedoch nicht daran, sich in den entsprechenden Augenblicken bei seiner Crew als Kapitän durchzusetzen. Von dieser wird er mehr respektiert als manch anderer Kapitän von seiner Crew. Sein Mut und sein fester Wille zählen vermutlich zudem herausragendesten Eigenschaften seines Charakters. Auch scheint er stets den richtigen Riecher zu haben. Denn bislang verliess er sich stets auf seiner Herz und traf auf diese Weise instinktiv immer die richtigen Entscheidungen.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Dieser Umstand lässt ihn jedoch nicht zum Träumer im Kampf werden, so verlässt er sich beispielsweise im Kampf nicht nur auf seine eigenen Fähigkeiten, sondern vielmehr auch auf die seiner Mitstreiter. Von sich selbst behauptet er zudem des Öfteren, dass er ohne seien Mitstreiter und Freunde sterben würde:

„Natürlich habe ich keine Ahnung, wie man Schwerter benutzt. Und vom Navigieren verstehe ich auch nichts. Ich hab auch nicht den geringsten Schimmer vom Kochen. Ich kann nicht mal Schwindeln. Ohne meine Kameraden würde ich dort draussen sterben!“

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Eiichiro Oda, Shueisha

Aufgrund seiner Träume wirkt Ruffy immer wieder wie ein wahrer Romantiker – sofern ein Pirat ein solcher sein kann. Er schafft es immer wieder aufgrund seiner kindlichen Art die Menschen um sich herum zu begeistern. Nichts desto trotz ist dies auch ein Grund wieso sich ihm auf seiner Reise mehr und mehr Leute anschlossen. Unter ihnen befanden sich nicht nur einmal Freunde, die einst Gegner waren.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Auf den ersten Blick mag Ruffy vielleicht ein wenig naiv erscheinen, doch wer dies glaubt, irrt. Seine wahre Genialität zeigte er erst im Kampf. So nutzte er im Kampf gegen Arlong sein eigenes Gebiss um mit etwas gleich scharfen kontern zu können. Gegen Crocodile fand er zudem heraus, wie er dessen Sandfrucht wieder neutralisieren konnte. Und auch sonst schafft er es immer wieder seine Gegner im Kampf zu überraschen.

Im Gegensatz zu den meisten Helden dieser Serie besitzt Ruffy einen mehr als aussergewöhnlichen Appetit. Zwar ist dies eine recht typische Eigenschaft stereotypischer japanischer Helden, doch in One Piece finden sich nur wenige Figuren, die es mit Ruffy aufnehmen können.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Zu seinen Lieblingsspeisen zählt vor allem Fleisch, welches er quasi als Allheilmittel ansieht. Letztlich ist dies auch der Grund wieso er seine Freude fast kaum im Zaum halten kann, als er auf dem Weg nach Enies Lobby bemerkte, dass die bis dato unbemerkte Tasche in seiner neuen Hose zusätzlichen Platz für eine Portion Fleisch bot. Als Sanji eines Tages krank wurde, riet Ruffy als sein guter Freund am besten ein gebratenes Steak zu verzehren. Dies müsse schliesslich ebenfalls gegen seine Krankheit helfen. In wie fern er recht damit behielt blieb jedoch unbekannt.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Sein Heisshunger scheint schier keine Grenzen zu kennen. So entwickelte er sogar eine Technik, mittels derer er in der Lage ist, sogar im Schlafen zu essen. Auch scheint er durch das Verzehren von Speisen verlorene Kräfte im Kampf zu kompensieren. Je härter dieser war, umso mehr nimmt er in fester Form zu sich. Seine Lust wenn es ums Essen geht, geht sogar soweit, dass er sobald er ein annehmbar grosses Tier entdeckt, es bewusstlos schlägt um es zu seinem Haus und Hof Koch Sanji zu bringen, damit er es für ihn zubereiten kann. Vor allem Takoyakis scheinen zu seinen Leibspeisen zu zählen.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Ruffy ist bescheiden – dies merkt man vor allem an der Tatsache, dass er auch aus den glorreichsten Taten kein grosses Ding macht. So erklärt er eines Tages dem beeindruckten Franky, dass sie nicht „der Weltregierung den Krieg erklärt hätten“ sondern lediglich eine gute Freundin befreit hätten. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

Wie Garp, leidet auf Ruffy an Narkolepsie. Viel zu oft beginnt er in den unmöglichsten Situationen einfach einzuschlafen, ohne dass er etwas dagegen tun kann. Doch auch sonst schläft er wann immer es ihm möglich ist. Auch macht er sich hin und wieder einen Spass daraus, andere Crewmitglieder ein wenig zu verschaukeln in dem er ihre Eigenheiten nachäfft. Ruffy ist ein wahrer Meister auf diesem Gebiet, kräuselt er nahezu meisterhaft die Augenbraue wie Sanji – was zuvor noch keinem gelang.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Ruffy ist ein Künstler – zumindest möchte er einer sein. So versucht er sich des Öfteren im Zeichnen und der Malerei. Jedoch sind seine Werke alles andere als vorzeigbar, denn als Ruffy versuchte auf der Fahrt zum Arlong Park die Fischmenschen zu skizzieren, erkannte keiner was genau eigentlich dargestellt war.

Doch sein wahres Talent liegt wohl weniger in der Malerei, sondern eher im Umgang mit Anderen. So versprach er La Boum beispielsweise als sie sich wieder von ihm trennen mussten, dass er und die Strohhüte eines Tages wieder kommen würden. Als Zeichen seiner Freundschaft, malte er dem Wal den Jolly Roger der Strohhüte auf die Stirn. Damit wollte er nämlich vielmehr bezwecken, dass La Boum sich nicht mehr weiter den Kopf gegen den Felsen schlagen würde.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Eine Besonderheit ist vor allem die Tatsache, dass sein Unterkiefer wenn er – besonders von neuen Dingen – beeindruckt ist, nahezu bis zum Boden herabhängt. Just in einem solchen Moment sieht man sogar die Sterne in seinen Augen blitzen. Vor allem wenn er auf Personen trifft kann er oft seine Freude kaum unterdrücken, so möchte er am liebsten die neu kennengelernten sofort anheuern.

Ruffy hat zudem die Angewohnheit, Kreuzungen aus Tieren nach eben denen zu benennen, die über die geringfügigsten Merkmale verfügen. So nannte er auf der verlorenen Insel beispielsweise eine Kreuzung aus einer Schlange und einem Hase, nur „Hase“ obwohl das optische Erscheinungsbild eher einer Schlange ähnelte als dem eines Hasen.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Interessanterweise hat Ruffy ein ausgesprochenes Faible für Ritterrüstungen. So erklärte er Franky beispielsweise gegenüber, dass es vermutlich ein Traum eines jeden Mannes sei, irgendwann einmal eine auf dem Boden liegende alte Rüstung zu tragen. Doch auch Atlaskäfer und Herkuleskäfer scheinen ihn über alle Masse zu interessieren.

Im Kampf legt er hin und wieder recht ungewöhnliche Methoden an den Tag. So lässt er seine Gegner meist am Leben und zerstört viel weniger sie selbst sondern ihre Träume. Gerade in One Piece, in dem jeder für seine Träume leben und sterben würde scheint dies oft eine bedeutend grössere Strafe zu sein als der Tod selbst.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Aufgrund seiner ungewöhnlichen Art, wird Ruffy des Öfteren mit dem Piratenkönig Gol D. Roger verglichen. Man erklärt dies mit der Tatsache der mysteriösen Aura die den jungen Piraten meist umgibt. Dr. Kuleha geht sogar soweit, indem er sagt, dass der „Wille des D. in Ruffy überlebt habe“. Vor allem die Tatsache, dass sowohl Ruffy als auf Gol D. Roger vermutlich in der dunkelsten Stunde noch lächelten und stets das gute sahen, untermauert diese Tatsache noch zusätzlich.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Ruffy verfügt über ein überaus sensibles Gespür für Menschen. So bewies sich jeder den Ruffy in seiner Funktion als Kapitän anheuerte als wahrer Meister auf seinem Gebiet. Die Tatsache, dass Ruffy auf seinem Fahndungsfoto eher albern aussieht, birgt den Vorteil, dass ihn so manch ein Gegner unterschätzt und sich später überrascht am Boden wieder findet.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Charakter

Kampf

Zusammen mit Sanji gehört Ruffy vermutlich zu den Stärksten Mitgliedern der Strohhutbande. Ausserdem besitzt er im Besitzt übermenschlicher Stärke und verfügt über die Fähigkeiten der Teufelsfrucht.

Ruffy verfügt zudem über einen aussergewöhnlichen Kampfstil. So kämpft er die meiste Zeit lediglich mit Händen und Füssen – ja fast mit seinem kompletten Körper. Mit einer Waffe in der Hand trifft man ihn – auch nicht im Kampf – eher selten an.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Im Gegensatz zu seinen meisten Gegnern scheint Ruffy ein wahres Improvisationstalent zu sein. So ist er sich auch nicht zu schade um seinen Gegner mit einem festen Biss einen ordentlichen Schaden zuzufügen. Auch diente ihm so mancher Gegner als lebendiger Schutzschild.

Die Gum-Gum-Frucht

Auch Ruffy gehört zu den Persönlichkeiten, die von einer der berühmten Teufelsfrüchte assen. Seither wurde sein gesamter Körper zu Gummi. Zudem besitzt er seit diesem Tag die Fähigkeit seinen Körper derart zu strecken, als handele es sich bei ihm um ein Gummi. Dank dieser Fähigkeit ist er in der Lage sowohl im Nahkampf als auch im Fernkampf die meisten Gegner zur Strecke zu bringen.

Die Dehnbarkeit seines Körpers brachte ihm schon so manchen Vorteil ein, denn während er durch das Strecken seiner Gliedmassen bereits so manchen Piraten zu Fall brachte, hat sie einen entscheidenden Nachteil. Hat er seine Körperteile bis zu allem Massen gestreckt, ist er umso verletzbarer. So ist es seinem Gegner ein Leichtes, beispielsweise seinen gestreckten Arm zu durchtrennen.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Auch ist er in der Lage dank seiner Gummikörperteile, jeglichen Schusswaffen zu widerstehen. Ruffy scheint keine Kugel etwas anhaben zu können und auch Schläge jeglicher Art lassen ihn kalt. Jedoch scheint er dafür umso verletzlicher gegenüber Stichwaffen zu sein.

Bei den meisten Personen die von einer Teufelsfrucht assen, wirken die Kräfte nicht permanent. Dies ist bei Ruffy jedoch anders. Seine Kräfte scheinen sich nicht zu verflüchtigen. So ist Ruffy beispielsweise auch in der Lage sich im Wasser oder im Schnee nach Belieben zu strecken.

Die Gears
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Eiichiro Oda, Shueisha

Im Laufe der Zeit begann Ruffy die Fähigkeiten, die ihm dank der Teufelsfrucht zur Verfügung stehen, zu erforschen. So entwickelte Ruffy die Gears. Wendet er den Gear 2 an, nutzt er selbst seine Beine um seinen Blutdruck derart zu steigern. In dieser Form kämpft er sich in Rage.

Normalerweise würde bei einem normalen Menschen dazu führen, dass sein Herz explodieren würde, doch dies ist bei Ruffy nicht der Fall. Aufgrund des Gummis in seinem Körper hält sein Herz dem Druck stand. Doch leider kann Ruffy diese Form nur über äusserst kurze Zeit halten.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Zuzüglich zum Gear 2 entwickelte der Strohhütler noch den Gear 3. Hierbei beisst er sich in seinen Daumen und pustet ihn mit Unmengen von Luft auf. Hat er nun alle Luft in seine Gliedmassen gepumpt, bläht sein kompletter Körper sich derart auf, dass man ihn auch für einen Riesen halten könnte.

Doch nicht nur seine Grösse, sondern auch seine Körperkräfte scheinen denen eines Riesen anzunehmen. So erhöht sich seine Durschlagkraft und mehr als das Doppelte. Dies macht ihn in dieser Form zu einem überaus gefährlichen Gegner.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Ein klarer Nachteil, dieser Form ist die Tatsache, dass er durch seine Grösse sich nur noch schwer und behäbig bewegen kann. Und möchte er letztlich den Gear beenden, leidet er noch eine ganze Weile unter den massiven Nebenwirkungen. So schrumpft sein kompletter Körper in sich zusammen und er erinnert ein wenig an eine schrumpelige und alte Rosine.

Erstaunlicherweise ist Ruffy zudem noch in der Lage die beiden Gears sinnvoll miteinander zu kombinieren. Doch auch die Tatsache, dass er in der Lage ist bei wenigen Gegnern über die Fähigkeiten der Schattenfrucht besitzen, insgesamt 100 Schatten für maximal 10 Minuten aufzusaugen, macht ihn zu einem gefürchteten Gegner.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Vergangenheit und Gegenwart

Vergangenheit
Der junge Ruffy

Als Ruffy noch ein Kind war, liessen sich eines Tages auf der Insel, die er seine Heimat nannte ein paar Piraten nieder. Der Trupp wurde von einem recht herzlichen Käpt’n angeführt der sich „der rote Shanks“ nannte. Es dauerte nicht lang und Ruffy und die Freibeuter wurden gute Freunde. Ruffy war derart von dem wilden Trupp angetan, dass er sich in den Kopf setzte ihren Vorbildern – vor allem dem des Shanks – eiens Tages einmal nachzueifern und selbst ein berühmter Pirat zu werden.

Leider nahm ausser ihm selbst seinen Traum niemand so recht war. Als Zeichen dessen, wie ernst es ihm doch sei, nahm er allen Mut zusammen und rammte sich einen Dolch in die Wange. Doch auch für diese „Heldentat“ wurde er nur belächelt. Selbst sein Freund Shanks weigerte sich standhaft ihn mitzunehmen, da er ihm zu jung erschien.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Doch eines Tages überschlugen sich die Ereignisse. Just zu dem Zeitpunkt als Shanks wieder einmal mit seiner Meute in Makinos Bar feierte, wurde er von einem Banditen namens „Grizzly“ angepöbelt. Die Banditen wollten 10 Fässer Bier aus der Bar mitnehmen, da ihre in den Bergen keines mehr hergaben. Dies liessen Shanks und seine Männer natürlich nicht zu und erteilten den Raufbolden aus den Bergen eine gehörige Lektion.

Niemand bemerkte zu diesem Zeitpunkt, dass Ruffy in einer der Teufelsfrüchte biss, da er diese fälschlicherweise für normales Obst hielt. So biss er beherzt in die Frucht und sein Körper verlebte eine Veränderung. Er wurde zum Gummi-Menschen.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Shanks, der ihn festhielt, als Ruffy die Bar verlassen wollte, musste verdutzt mit ansehen, wie sein Arm sich mehr und mehr in die Länge zog. Jedoch änderte dies immer noch nichts, an der Tatsache, dass Ruffy zwar nun kein normales Kind mehr aber immer noch kein richtiger Mann mehr war. So war der Junge überhaupt nicht traurig darüber, dass Shanks wieder einmal das Windmühlendorf verlassen wollte. Ruffy hatte dem Piratenkapitän immer noch nicht verziehen, das er ihn bei der Auseinandersetzung mit den Bergpiraten nicht ernst genommen hatte.

Eine weitere Auseinandersetzung

Als Ruffy wieder einmal in Makinos Bar war, betrat Grizzly – erneut die Lokalität. Ruffy – immer noch erbost über die Tatsache, dass er Shanks angegriffen hatte begann dem Piraten die Meinung zu sagen. Just in diesem Augenblick betrat Shanks ebenfalls die Kneipe und es dauerte nur wenige Sekunden, bis es zu einer erneuten Auseinandersetzung kam.

Noch bevor Ruffy überhaupt einen Laut von sich geben konnte, schnappte sich Grizzly den Jungen und floh mit ihm aufs Meer. Shanks und seine Männer nahmen natürlich sofort die Verfolgung auf. Gerade noch rechtzeitig gelang es Shanks Ruffy das Leben zu retten, als Grizzly ihn über Bord warf, da er keine Verwendung mehr für ihn zu haben schien. Jedoch verlor er dabei seinen linken Arm.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Nach den Ereignissen schmerzte es Ruffy nicht mehr allzu sehr, dass Shanks sich immer noch standhaft weigerte ihn mitzunehmen. Im Gegenteil, er setzte es sich zum Ziel, ebenso wie sein grosses Vorbild „der rote Shanks“ zu werden. Als Shanks wieder in See stechen wollte, verabschiedete sich Ruffy von ihm mit folgenden Worten:

„Eines Tages werde ich eine Crew finden, die besser ist als Deine! Ich werde den tollsten Schatz der ganzen Welt finden!! Und dann werde ich der König der Piraten sein!!“

Shanks war letztlich so von den Worten Ruffys gerührt, dass er ihm seinen Strohhut vermachte. Die beiden Freunde gaben sich das Versprechen, dass wenn Ruffy einmal ein grosser Pirat wäre – sie sich wieder sehen würden und Ruffy Shanks seinen Strohhut zurück geben würde.

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Eiichiro Oda, Shueisha
Ein halbes Leben auf der Grandline

Mitterlweile haben Ruffy und seine Crew fast die halbe Grandline umsegelt und zahlreiche Abenteuer überstanden. So ist es kaum verwunderlich, dass auf Ruffy bereits ein Kopfgeld in Höhe von 300.000.000 Berry ausgesetzt wurde.

Anfangs machte er durch seine Siege über diversen Piraten von sich Reden. Und nach und nach mauserte sich Ruffy zum gefürchteten Gegner. Er wurde zudem wovon viele nur zu träumen wagten – zu dem meist gesuchten Piraten auf der Grandline. So dauerte es nicht lange und die Marine wurde auf den Jungen Kapitän aufmerksam.

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Eiichiro Oda, Shueisha

Vor allem die Tatsache, dass Ruffy es schaffte Sir Crocodile und Gecko Moria auszuschalten. Die beiden Samurai der Meere dachten sich zunächst, sie hätten einen recht einfachen Gegner vor sich.

Bereits nach dem ersten Sieg über den ersten Samurai stieg sein Kopfgeld um insgesamt 100.000.000 Berry. Und nach dem Sturm auf die Justizinsel Enies Lobby wurde das Kopfgeld um weitere 100.000.000 Berry erhöht. Nachdem Ruffy dann auch noch Rob Luccis besiegte, erlangte er letztlich ein komplettes Kopfgeld von 300.000.000 Berry.

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Eiichiro Oda, Shueisha
Gegenwart
Auf dem Eastblue

Zehn Jahre vergingen seit dem Schwur und Ruffy machte sich auf eine lange und beschwerliche Reise um zehn Mitglieder für seine Crew zu werben. Im Eastblue lernt er zunächst Corby kennen und es dauerte nicht lange und die beiden werden gute Freunde. Auch kann er hier den Schwertkämpfer Zorro und den musikalischen Koch Sanji für sich gewinnen.

Nach einer Reihe von verschiedenen Kämpfen aus denen er ganz klar als Sieger hervorging, setzte man auf Ruffy ein Kopfgeld in Höhe von 30.000.000 Berry aus. Fortan war er unter den Piraten kein unbeschriebenes Blatt mehr.

Selbst Grössen wie Buggy und Alvida haben es mittlerweile auf ihn abgesehen. So entkommt er bei dem Eintritt auf die Grandline nur knapp seiner Hinrichtung.

Das Kap der Zwillinge

Kaum am Kap der Zwillinge angekommen, machen sie Bekanntschaft mit „La Boum“ und seinem Freund dem Leuchtturmwärter Krokus. Auf sehr ungewöhnliche Weise erfährt er, wieso La Boum letztlich immer wieder seinen Kopf gegen die Redline rammte.

Einst lernte der Wal eine Piratenbande kennen und freundete sich mit ihnen an. Doch leider musste er sich von ihnen trennen, da es auf der Redline zu gefährlich für einen kleinen Wal wie La Boum gewesen wäre. Die Bande versprach jedoch eines Tages wieder zu kommen und seither wartet La Boum auf sie und schlägt sich immer wieder vor lauter Verzweiflung seinen Kopf an der Redline auf. Beeindruckt von der Loyalität des Wals verspricht auch er eines Tages wieder zu kommen und zeichnet dem Wal das Zeichen von Jolly auf die Stirn.