OnePiece Chapter 609

Abentuer in Fishman Island

Sanji fühlt sich wie im Himmel. Um ihn herum lauter hübsche Meerjungfrauen soweit das Auge reicht. Während sich dieser frohlockender Weise vergnügt, beobachten ihn seine Freunde interessiert.

Ruffy erklärt Keimi, dass es jemanden auf Fishmen Island gibt, den er sehen möchte. Als Keimi ihn fragt, ob es die Meerjungfrauenprinzessin sei, die er zu sehen wünscht, erklärt er ihr, dass es sich bei seiner Entdeckung um niemand Geringeren als seinen alten Freund Jinbe handele. Letztlich sei der Gedanke an Jinbe der Grund gewesen, der ihn nach Ace Tod hätte durchhalten lassen. Einst gaben sich die beiden das Versprechen, sich in zwei Jahren wieder zu sehen.

Auch Keimi scheint sich prompt zu erinnern. Vor einige Zeit las sie einen Artikel, dass Jinbe und Ruffy zusammen gesehen wurden. Sie beginnt Ruffy aufzuklären. Als der Krieg ausbrach, beendete Jinbe seine Karriere als Samurai der Meere. Dies hatte letztlich aber zur Folge, dass alle die damals zu seinem Gefolge gehörten, die Insel verlassen mussten. Für Ruffy bricht eine Welt zusammen, stimmt es wirklich, dass sich Jinbe nicht mehr auf Fishmen Island befindet?

Doch gerade als Keimi darüber sinniert, Ruffy mit allen Details der Geschichte um Jinbes Verschwinden zu erzählen, überbringen ihnen Freunde die Kunde, dass sich ein seltenes Schiff des Königreiches nähere. Doch wer mag wohl die Besatzung sein?

Keimi vermutet Medaka auf dem Schiff und Ruffy fürchtet, dass sich auf dem unbekannten Schiff wohl jemand befinden könne, der ihn verhaften will. So beschließt Keimi letztlich, dass sie Ruffy verstecken müssen. Bei näherem Hinsehen, meinen die Freunde, auf dem Schiff Prinzessin Kya und die drei Neptun Brüder zu entdecken. Sani scheint alles andere als erfreut bei dem Anblick der drei Prinzen Fukabosh, Ryuuboshi und Manboshi, gerät aber allein bei dem Gedanken an die Prinzessin fast außer Rand und Band. Die drei Brüder erklären, dass sie jemanden suchen, der sich unerlaubter Weise auf im Reich der Meerjungfrauen befinden solle.

Die Ankunft des Schiffes bleibt auch anderen nicht unbemerkt. Ebenfalls die Fisch-Piraten, scheinen Kenntnis von der Ankunft des Schiffes der Neptun Brüder genommen zu haben und fragen sich, was die drei stärksten der Neptun Armee wohl im Fishmen Island suchen. Gefallen finden sie an ihrer Anwesenheit offensichtlich nicht.

Die Meerjungfrauen können die Neptun Brüder jedoch davon überzeugen, dass sich niemand, den sie suchen bei ihnen aufhält. Doch im letzten Moment müssen die Freunde feststellen, dass sie sich zu früh gefreut haben. Die Meerjungfrauen versuchen Sanji zu beruhigen, da der dem Druck der freudigen Erregung kaum noch standhalten kann, schaffen dies aber leider nicht und so spritzt aus seiner Nase eine gigantische Menge Blut. Das bleibt den Neptun Brüdern nicht unbemerkt und so entdecken sie die Strohhüte. Ein kurzer Blick auf den Steckbrief in ihrer Hand, zeigt, dass es sich um die gesuchte Bande handelt. So fackeln sie letztlich nicht lange und blasen zum Angriff.

Mittlerweile haben auch die Fischpiraten die Strohhüte entdeckt. Zwar überlegen sie, ob sie ebenfalls versuchen sollen die Strohhüte in Gewahrsam zu nehmen, doch werden sie letztlich unsicher, da sie sich dann ebenfalls den Neptun Brüdern stellen müssten. Währenddessen versuchen die Strohhüte die Situation zu retten. Sanji, eine Menge Blut verlor, liegt mittlerweile schwer verletzt am Boden. Während sich Lysop um ihn kümmert bittet Chopper die Neptun Brüder sogar um Blut für ihren Freund. Doch die Situation scheint aussichtslos. Denn die Tatsache, dass Sanji eine mehr als ungewöhnliche Blutgruppe hat, macht die Situation nicht gerade einfacher. Lysop ist verzweifelt, er will seinen Freund um keinen Preis sterben lassen. Auch Ruffy und die Meerjungfrauen sorgen sich um Sanji. Doch Keimi scheint eine Lösung zu kennen, sie erklärt, Chopper, dass Fischmenschen, Meerjungfrauen und Menschen allesamt über das gleiche Blut verfügen und man dieses getrost transferieren kann. Doch die Sache hat leider einen Haken.

Die Fischpiraten freuen sich derweil, denn ihrer Meinung nach, würde nicht ein einziges Wesen auf diesem Island einem Menschen sein Blut spenden. Und selbst wenn jemand so dumm wäre, würde ihn ein übles Urteil ereilen.

Als Ruffy die Fischpiraten erblickt kocht, der Zorn in ihm hoch. Waren es doch eben diese üblen Gesellen, welche einst Seemonster freiließen, mit denen sie in der Vergangenheit zu kämpfen hatten. Es scheint als würde es ihnen Freude bereiten, als sie ihnen erklären, dass es hier unten tief in der See eine Regel gibt: Es ist verboten sein Blut einem Menschen zu spenden. Die Freunde befinden sich in der Klemme, zumal eben diese Regel gerade von den Menschen aufgestellt wurde. Vor einer langen Zeit, wurde das Mischen von Blut der Fischwesen und der Menschen verboten, da die Fischmenschen von den Menschen als Monster betrachtet wurden.

Doch auch der Hass in den Fischpiraten keimt auf, denn einst, als ihr Held Fisher Tiger versuchte für die Freiheit und ein Ende der Sklaverei der Fischmenschen zu kämpfen, kam es zu einer blutigen Schlacht. In dieser wurde Fischer Tiger schwer verletzt – doch obwohl er durch das Blut eines Menschen hätte gerettet werden können, wurde die Transfusion von den Menschen verhindert und so verlor er letztlich sein Leben.

So fordert der Anführer der Fischpiraten Ruffy und seine Crew auf Sanji zurück zu lassen und ihm seinem Schicksal zu überlassen und mit den Fischpiraten zu kommen, denn Master Hody Jones beabsichtigt die Strohhüte zu sprechen. Sollten sie nicht freiwillig mitkommen, würden die Fischpiraten auch gerne Gewalt anwenden. Nur wenige Sekunden später schießt den Strohhüten ein gigantisches Fischnetz entgegen. Da die Strohhüte sich nicht den Fischpiraten beugen, kommt es wie es kommen muss – zu einer handfesten Auseinandersetzung. Die Neptun Brüder und die Meerjungfrauen beobachten den Kampf mit Spannung.

Gerade als die Fischpiraten sich auf die Strohhüte stürzen wollen, taucht wie aus dem Nichts ein gigantisches Seemonster auf. Doch mit nur einer einzigen Handbewegung gebietet Ruffy zum Erstaunen aller, dem Monster Einhalt.

Just in diesem Moment taucht Keimi auf der königlichen Gondel der Neptun Brüder auf. Keimi ruft die Strohhüte zur Eile. Es gäbe eine Chance für Sanji gäbe – im Hafen der Menschen. Die drei Brüder und ihre Gefolgsleuten bleiben mit offenem Munde zurück, während Ruffy ihnen nur noch versprechen kann, ihr Boot wieder zurück zu bringen, nachdem sie Sanjis Leben gerettet haben.

Die Strohhüte und Keimi machen sich große Sorgen um Sanji. Lysop erklärt, dass sie unbedingt dafür sorgen müssen, dass Sanji keine unlauteren Gedanken hegt. Und so versuchen sie ihn zunächst überhaupt einmal vom Denken abzuhalten. Während sich die Freunde um Sanji kümmern, fragt sich Keimi ob sie in der Stadt Hilfe finden. Im letzten Monat seinen in der Stadt keine Menschen mehr angekommen. Ein gigantischer Schatten verhindert seit einiger Zeit, dass Menschen dort eintreffen.

Währenddessen verhören die Neptun Brüder die Meerjungfrauen, wieso sie die Strohhutbande gedeckt haben. Ehrlich erklären diese den Neptun Brüdern, dass es sich bei dem Strohhüten, nicht um schlechte Menschen, handele und sie zudem Keimis Freunde seien. Prinz Fukaboshi ist erbost, dass ihm die Strohhüte Dank der Meerjungfrauen durch die Lappen gingen. Sie hätten eine Nachricht für die Strohhüte von Jinbei und nun hätten sie ihre Chance verpasst ihnen diese zu überbringen.